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Refugees

Transnational migrations and global interdependence challenge the liberalism of western countries, which is becoming increasingly national and less universal.

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Participation

It is possible to participate in a brutal event – such as gang rape, lynching, an ethnic cleansing operation – or in a humanitarian event – fund raising, collective adoption, sacrificing oneself in an exchange of prisoners..

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Anti-semitism

The use of the expression anti-Semitism to indicate hostility towards the Jews – only the Jews and not as generally thought towards all “Semitic” people – dates back to the second half of the 19th Century, when the word, a neologism derived from linguistics, was spread throughout...

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Civil Society

From the mid-1980s to the present, civil society has been a key category of democratic politics, increasingly in a genuinely international setting.

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Genocide

The word genocide is nowadays used in a number of different ways and one must to try and analyse them separately, to the extent that this is possible.

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Reset
A month of ideas.
Giancarlo Bosetti Editor-in-chief
Association for dialogue and intercultural understanding

EN IT Ägypten

«Leider gibt es bisher keine wirkliche Mittelklasse»

Arend Oetker interviewt von Nina zu Fürstenberg

Arend Oetker, der heute zu den international engagiertesten Industriellen zählt, und das mit Interesse an der Außenpolitik, ist seit 10 Jahren in Ägypten mit seinem Familienunternehmen Hero aktiv. An dem Aufbau der deutschen Universität in Kairo hat er mitgewirkt. "denn Wachstum, Arbeitplätze und Bildung sind eine Grundlage dafür, dass Menschen eine positive Vision für die Zukunft entwickeln". Dass mehr solcher Initiativen und eine Orientierung am deutschen Gesellschaftsmodell ein Gegenmittel gegen das Hauptproblem der Jugendarbeitslosigkeit sein könnten, meint der Industrielle ebenso wie dass das Land reif für die Demokratie sei.

EN IT Minarettverbot

Der Islam in der Offenen Gesellschaft

Reinhard Schulze

Der offenen, säkularen Gesellschaft droht ein Laizismus, insofern der Staat die Funktion einer religionsrechtlichen Ordnungsinstitution übernimmt. In dieser doppelten Fragmentierung von Gesellschaft und Religion wird also dem Staat eine Rolle zugewiesen, die ihm nach der klassischen liberalen Gesellschaftsordnung bisher nicht zustand. Diese laizistische Transformation von Geltungsansprüchen ist nun nicht einfach eine Fortschreibung des religionspolitischen Modells, das vor über 100 Jahren in Frankreich Gesetz wurde. Vielmehr handelt es sich um einen Ordnungsentwurf, der auf Wahrheitsbehauptungen über Religion beruht. Das zeigt sich deutlich am Beispiel des Islam. Verfechter des Minarettverbots begründeten ihre Begehren damit, dass sie die Wahrheit des Islam kennen würden.

EN IT Minarettverbot

Ein Angriff auf das europäische Projekt

Katajun Amirpur

Das Minarettverbot verletzt nicht nur das Recht auf freie Religionsausübung; es diskriminiert nicht nur eine bestimmte Glaubensgemeinschaft. Schwerwiegender ist, dass es Grundrechte zur Disposition stellt. Es stellt Grundrechte, noch dazu Grundrechte einer Minderheit, zur Disposition – die damit keine Grundrechte mehr sind. Hinzu kommt: Nicht nur Muslime sind hier in Gefahr. Oder laufen Gefahr, dass ihnen ihre Grundrechte aberkannt werden. Denn dass Grundrechte aberkannt werden, sollte auch diejenigen empören und auf den Plan rufen, die sich dem europäischen Projekt verpflichtet fühlen.

EN IT Minarettverbot

Eine Initiative, die gegen unsere Kultur geht

Rosmarie Zapfl-Helbling

Die Volksinitiative „Gegen den Bau von Minaretten“ steht in Widerspruch zu zentralen Menschenrechten und gefährdet den Religionsfrieden. Das unerhörte an der Kampagne war für mich die Darstellung auf dem Plakat. Neben Türmen der Minarette wurde eine mit Burka verhüllte Person gezeigt. Also Angst schüren mit dem was mit der Initiative verhindert werden soll. Die Initiative ging nicht gegen die Minarette, sie ging gegen eine ganze Religion. Das ist einer Regierungspartei nicht würdig. Eine beschämende Situation die einmal mehr zeigte, wie viele unserer Mitbürger von einigen Angstmachern manipuliert werden konnten und denen damit zu Wahlerfolgen verhelfen.

EN IT Minarettverbot

Die Aufgabe der Demokratien

Giuliano Amato

Frage ich mich, inwiefern es als demokratisch bezeichnet werden kann, durch ein so schlechthin mehrheitliches Mittel wie ein Referendum über die Rechte einer Minderheit zu entscheiden. Vor sich selbst und vor der Welt, müssen Demokratien eine Aufgabe erfüllen: sie müssen Gesellschaften errichten, denen die gegenseitige Anerkennung ihrer ethnischen und religiösen Bestandteile zugrunde liegt.

EN IT 1989

«Mit meiner Frage stürzte die Mauer ein»

Riccardo Ehrman interviewt von Marco Cesario

Die Frage, die «die Mauer fallen ließ» stellte Riccardo Ehrman, Korrespondent der Ansa um 18 Uhr 53 des 9. November 1989. Die Antwort, gegeben während einer Fernseh-Direktübertragung von Seiten des damaligen Sprechers der Regierung der DDR Günter Schabowski, führte zur Grenzöffnung und zum Fall der Mauer. Riccardo Ehrman, Korrespondent der Agentur Ansa zwischen 1976 und 1982 und von 1985 bis zum Mauerfall, ist heute 80 Jahre alt und lebt in Madrid. ResetDOC hat ihn gebeten die Entstehungsgeschichte der damaligen erinnerungswürdigen Tage zu rekonstruieren. Eine klare und einmalige Zeitzeugenaussage eines Journalisten, der zum Protagonisten eines der bedeutendsten Ereignisse des 20. Jahrhunderts wurde.

IT Rezensionen

Umstrittener Vordenker des Islam

Abdul-Ahmad Rashid

Der Philosoph und Islamwissenschaftler Tariq Ramadan gilt als umstrittene Persönlichkeit. Für viele ist er ein Hoffnungsträger für die Anpassung des Islam an die europäische Gesellschaft, anderen dagegen ein Wolf im Schafspelz mit dem Ziel der Islamisierung Europas. Die Autorin Nina zu Fürstenberg bietet eine gute Einführung in seine Thesen und in die Diskussion um einen europäischen Islam.

AR EN FR IT Oriana Fallaci

Ein italienischer Fall

Bruno Cousin und Tommaso Vitale

Es ist notwendig die Funktionsweise der Welt des italienischen Journalismus, der Intellektuellen, des Verlagswesens und der Mechanismen zu analysieren, die in Italien die Bestseller der Jahre 2001-2006 hervor gebracht haben, sowie den “Moment Fallaci”, der eng mit dem “Moment Berlusconi” auf politischer Ebene verbunden ist. Die Heldin der 60-70iger Jahre hatte sich in eine rassistische Erynne verwandelt. Gefangen in ihrer einsamen islamphobischen Gedankenwelt, wurde Oriana Fallaci von skrupellosen Verlegern zu einem Aushängestück des Medienzirkus gemacht, den gleichen Verlegern, die – wie die von ihrem Prestige und ihrer Bissigkeit eingeschüchterten Kollegen der Journalistin-Schriftstellerin – stattdessen ein Minimum von peer review über ihre Artikel vor und nach deren Veröffentlichung hätten ausüben können und müssen.

AR EN FR IT Oriana Fallaci

Die Signora und ihr Feind

Giancarlo Bosetti

Nach dem 11. September hat die Signora ihre früheren literarischen Projekte aufgegeben, ihren Roman, ihr “Kind”, um sich mit ganzer Seele einer persönlichen Kampagne gegen den Terrorimus zu widmen, eine grundsätzliche Kriegserklärung gegen Muslime als solche, gegen den Islam als solcher, gegen eine Religion als solche. Gegen den FEIND, den Drachen, das Monstrum. Ihre Bücher, ihre Artikel, ihre Interviews dieser Jahre, enthalten eine Zutatenmischung, die in etwa der kompletten Liste der Abstraktheiten und der Fehler entspricht, die man vermeiden sollte, wenn man den Dschihadterrorismus wirklich besiegen und die Kanaillen schwächen und isolieren will, die ihn nähren.

EN IT Integration

“Endlich befasst sich Deutschland mit dem Problem”

Der Schriftsteller Navid Kermani interviewt von Daniele Castellani Perelli

„Insgesamt fühle ich mich sehr wohl in Deutschland und vor allem in Köln. Die zweite, dritte Generation von Migranten dringt allmählich in die Eliten vor und wird sich durchsetzen. Und Deutschland ist bereits viel offener geworden, wenn man es mit den muffigern Fünfziger Jahren vergleicht.“ Navid Kermani beobachtet mit Optimismus die letzten Schritte der Integration der islamischen Gemeinde in Deutschland. Der junge deutsch-iranische Schriftsteller, Dramaturg und Orientalist, in Deutschland von iranischen Eltern geboren, hat mehrfach das Drama der Einwanderung mit Leidenschaft beschrieben, und ist Autor von „Gott ist schön - Das ästhetische Erleben des Koran“ (2000) und des neuen Romans „Kurzmitteilung“ (Ammann Verlag, Februar 2007, 180 S.).

IT Konferenz

Reden gegen die Angst

Joerg Lau

“Ein echter Dialog muss beginnen. Wie findet man den rechten Ton dafür – jenseits von pauschalen Anklagen und falscher Rücksichtnahme? Nichts Geringeres als diese Frage haben Giancarlo Bosetti und Nina zu Fürstenberg, die Initiatoren der Kairoer Konferenz, ihren Gästen vorgelegt”. Wie die deutsche Wochenzeitung Die Zeit hat Reset-Doc Kairo Konferenz am Anfang Mazr erzählt.

IT EuroIslam

Istanbul, das Manifest der europaeischen Muslime

Ein Artikel aus ''Die Zeit''

Die Sensation von Istanbul: Muslimische Würdenträger und Intellektuelle verabschieden ein Manifest gegen den fundamentalistischen Terror. Ein Artikel aus Die Zeit. “Häusliche Gewalt, Zwangsheiraten und die Ungleichheit von Mann und Frau müssen wir in unserem eigenen Interesse kritisieren - sagt Tariq Ramadan - nicht nur, weil es uns von außen nahe gelegt wird.” Von Jörg Lau.

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